Wie eine Reise nach Schweden 
auch eine Reise zu mir selbst wurde

Schweden-Flagge an einem Mast zwischen zwei Bäumen

 

Der Sommer neigt sich dem Ende und wir sind zurück aus unserem ersten Sommerurlaub in Schweden.

 

10 Tage im hohen Norden, auf die ich mich schon seit Februar gefreut hatte - denn mit dieser Reise ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Der Wunsch, dieses Land einmal für längere Zeit zu erleben. Die Menschen und ihre Kultur kennenzulernen, diese wunderbare Freiheit dort zu spüren, Neues zu essen und jeden Tag 'Fika' zu machen, mich an den roten Schwedenhäuschen zu erfreuen und vor allem die großartige Natur des Landes in den Wäldern, an den Seen und besonderen Orten mit jeder Faser meines Seins zu erleben!

 

Was ich bei Ankunft in Göteborg und unserer Weiterreise ins südliche Mittelschweden noch nicht geahnt hatte: viele meiner Wünsche würden sich genau so erfüllen. 

 

Doch Schweden sollte noch mehr für mich bereit halten. Diese 10 Tage sollten nicht einfach nur eine abenteuerliche, naturverbundene Reise werden, sie sollten vor allem auch zu eine Reise zu mir selbst werden! Eine Reise, die mich berühren und mit meinen innersten Themen in Verbindung bringen sollte, die im Alltag wenig Raum bekamen oder von denen ich dachte, ich hätte sie längst verarbeitet. 

 

Ich hatte mich für diesen Urlaub nach Ruhe, Entspannung, Leichtigkeit und Unbeschwertheit gesehnt

Nach einer Pause vom zum Teil sehr fordernden Alltag der letzten Wochen. Nach Zeit für mich. Zeit zum Durchatmen, Auftanken und dem Gefühl, wieder mehr bei mir selbst anzukommen.

 

Denn genau dafür nutze auch ich Urlaub immer wieder: um meine Akkus wieder aufzuladen, Abstand zu gewinnen, mich für Neues zu öffnen, neue Impulse zu bekommen und auszurichten auf meinen privaten wie beruflichen Herzensweg, aber natürlich auch um Zeit ganz für mich und meine Familie zu haben.

 

Und obgleich ich in den ersten Tagen in Schweden unglaublich wunderschöne Erlebnisse zwischen Vänernsee und Vätternsee, erleben durfte, stellten sich die ersehnte Ruhe, Entspannung und Leichtigkeit nur bedingt ein.

 

See und im Hintergrund Wald, blauer Himmel und ein paar weiße Wolken

 

Überraschenderweise waren die ersten 7 Tage recht herausfordernd für mich. Es fiel mich schwer, wirklich loszulassen. Das Gedankenkarussell lief weiter und der Trubel der vergangenen Wochen war noch recht präsent in mir.

 

Meine Seele hatte sich von Anfang an pudelwohl gefühlt in Schweden. Ich habe gespürt, wie mein Herz aufatmet und mein inneres Kind sich darüber freute, dass dieser Reisewunsch in Erfüllung gegangen ist und dass es diese großartige Möglichkeit bekommen hat, einfach so viel Zeit mitten in der Natur zu verbringen. 

 

Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass mein Körper meiner Seele so schnell nicht hinterher kam.

 

Ich konnte nachts kaum schlafen und mein Nervensystem schien immer noch auf "Bereitschaft" zu stehen. Als müsste es erst einmal verstehen, dass jetzt tatsächlich Zeit war zum Ankommen, Durchatmen, Loslassen, Seele baumeln lassen und genießen.

 

Vielleicht kennst Du dieses Gefühl ja auch: Du bist längst an einem wunderbaren Ort, hast Urlaub, freie Zeit - und trotzdem läuft innerlich noch die Energie des Alltags zuvor weiter.

 

Genau so ging es mir!

 

Und so wurde diese Reise nach Schweden nicht einfach nur zu einem besonderen Familienurlaub, sondern auch zu einer Reise nach innen - zu mir selbst. 

 

Denn je mehr Raum um mich herum entstand - und das im wahrhaftigen Sinne mit der Weite, Stille und der Natur Schwedens - desto deutlicher und bewusster konnte ich wahrnehmen, was in mir noch bewegt und nach außen auch zum Ausdruck gebracht werden wollte. 

 

Vieles wurde aus der Tiefe an die Oberfläche gespült! 

 

Alte, längst verheilt geglaubte Wunden sind nochmals aufgebrochen. Schmerzende Themen, die ich bislang mit mir selbst ausgemacht hatte, und dazugehörige Gefühle und Emotionen zeigten sich. Nicht unbedingt angenehm, vor allem dann, wenn im Urlaub alles schön sein soll. 

 

Doch mein Körper hat damit deutlich gezeigt, dass hier in Schweden der richtige Ort war, um in mir aufzuräumen, klar zu werden, Ruhe und Heilung zu finden. 

 

Sehr wohltuend und wertvoll waren dabei auch die Gespräche mit meinem Mann. Dinge auszusprechen, meine Gedanken mit ihm zu teilen, bei ihm einfach ich sein zu dürfen und meine verletzliche Seite zu zeigen, mich verstanden und geborgen zu fühlen - gerade in einem Moment, wo auch für ihn Urlaub erholsam und schön sein statt meine schweren Themen zeigen sollte - hat mir unendlich gut getan. 

Ich bin so dankbar, dass er mich unterstützt hat auf meinem Weg des Ankommens, im Urlaub, bei mir!

 

Getragen haben mich auch noch andere, besondere Begleiter. Sie waren nicht zufällig da - da bin ich mir ganz sicher! 

 

Ein zartes Krafttier und eine pieksige Kraftpflanze gesellten sich an meine Seite. 

 

Im Garten unseres Schwedenhäuschens und auch in den Wäldern der Naturreservaten, in denen wir unterwegs waren, begegnete mir jeden einzelnen Tag ein Rotkehlchen

 

Im Garten war es immer wieder dasselbe, kleine strubbelige Vögelchen. Ich hörte es schon morgens, auch wenn ich es in den Bäumen noch nicht entdeckt hatte. Manchmal flog es in die Büsche nicht unweit unserer Sitzmöglichkeiten, manchmal landete es nicht mal 1 Meter von mir entfernt auf dem Geländer, beobachtete mich und unterhielt sich mit mir.  Auf Seelenebene hatten wir uns direkt verstanden und ich spürte schnell, was das Rotkehlchen - das mir auch Zuhause oft im Wald oder sogar auf unserem Balkon begegnete - sagen wollte: "Alles ist gut so wie es ist. Es ist genau der richtige Moment, Dich Deinem tiefsten Schmerz und Ängsten zu stellen. Ich bin an Deiner Seite und helfe Dir dabei, diese Gefühle zu halten und in die Liebe zu wandeln".

Rotkehlchen von vorne fotografiert


Als Pflanze fand ich in den schwedischen Wäldern und entlang verschiedener See-Wege immer wieder den Wacholder

 

Aus Deutschland und Österreich kannte ich Wacholder bislang nur als Strauch, in Schweden begegnete er mir eher schon in Baumgröße. Was ich wirklich erstaunlich und altersmäßig auch sehr beachtlich fand. Da auch meiner Familie der Wacholder aufgefallen war, wusste ich, dass er eine bestimmte Bedeutung haben musste.

 

Wacholder gilt es starke Schutzpflanze und hat eine sehr klärende und reinigende Wirkung - vor allem auf der energetischen Ebene. 

 

Er war also der ideale Pflanzenbegleiter für mich, um meine tiefgreifenden Prozesse kraftvoll zu begleiten und alte, schwere Energien von mir zu lösen. 

 

Wacholder-Strauch mit Wacholder-Beeren

 

Neben meinem Krafttier und der Kraftpflanze, kamen auch ätherische Öle aus der kleinen Reiseapotheke zum Einsatz.

 

Als ich gemerkt habe, dass diese Reise viel mehr war als nur ein Urlaub und Einiges in mir in Bewegung und Veränderung kam, gab es den inneren Impuls, mich selbst mit einer passenden Ölmischung gut durch meinen Prozess zu begleiten. 

 

Ich mischte mir einen Aroma Roll on mit Mandelöl süß und den ätherischen Ölen von Atlaszeder, Lavendel fein, sowie Orange süß - eine ermutigende, stärkende, sowie zugleich Geborgenheit spendende und liebevoll einhüllende Mischung.

 

Dadurch hatte ich zu jeder Zeit etwas bei mir, das mich auf allen Ebenen - Körper, Geist und Seele - durch meinen heilsamen Prozess begleitete. Meine persönliche Ölmischung, die mich immer wieder daran erinnerte, mich mir selbst zuzuwenden, bewusst wahrzunehmen, was gerade da ist - um eine wirkliche Veränderung zu ermöglichen. Fühlen durch den Körper, spüren durch den Geist und heilen in der Seele. 

 

Dieser Urlaub war anders!

 

Er war Wunscherfüllung, er war Abenteuer, Genuss, Natur pur - und er war Heilung seelischer Themen, die sich in meinem Körper gezeigt und endlich Raum und Anerkennung bekommen hatten. 

 

Ja - das kam unverhofft, aus dem Nichts. 

 

Doch manchmal braucht es den stimmigen Boden und die richtige Zeit, damit sich Dinge äußern können, die uns sonst noch mehr aus der Bahn werfen oder der Balance bringen würden.

 

Manchmal trifft es dann eben die Urlaubszeit - auch wenn man mit der Familie unterwegs ist, das Leben wunderschön und unbeschwert sein soll. 

 

Ich hatte mich entschieden, es so anzunehmen wie es war. Ich wollte die Situation nicht als Last sehen oder versuchen, alles wieder möglichst schnell beiseite zu schieben. Das hatte ich in der Vergangenheit ja gut geschafft. 

 

 

Ich entschied mich für mich! 

 

Und dafür hinzuschauen, zu fühlen, in einen Prozess zu gehen, damit sich etwas verändern, wenden, verabschieden und somit heilen und leicht werden konnte!

 

Rückblickend war die Reise nach Schweden eine Erinnerung daran, dass auch solche Momente eine Chance sein können. Eine Chance, wieder mehr Bewusstsein ins Leben zu bringen, alte Themen loszulassen oder zu einem guten Abschluss bringen zu können. 

 

Über die Jahre habe ich gelernt, mir selbst mit meinen duften und energetischen 'Tools' gut zur Seite zu stehen. Und auch im Außen begegnen mir, seit ich mich dafür geöffnet habe und bereit dafür bin, immer die passenden Helferlein: ein Krafttier, eine Pflanze, ein Stein oder manchmal auch ein Wort eines anderen Menschen, das mich plötzlich triggert oder mir eine andere Perspektive ermöglicht.

 

Vielleicht kennst Du solche Momente und Situationen auch. Vielleicht hast Du selbst im Urlaub schon einmal erlebt, dass plötzlich etwas in Dir zum Vorschein kommt, obwohl Du eigentlich doch zur Ruhe kommen, Dich erholen und ein leichtes Leben haben wolltest. 

 

Und vielleicht hast Du es dann bislang immer zur Seite geschoben, weil gerade kein Raum dafür da war oder Du im Urlaub keinem damit zur Last fallen, die Spielverderberin sein wolltest. 

 

Dann möchte ich Dir sagen: Du musst damit nicht alleine bleiben!

 

Wie Du in den letzten Zeilen gelesen hast, kenne ich diese Momente zu gut. 

 

Ich weiß wie wertvoll es ist, in solchen Augenblicken und Situationen jemanden an der Seite zu haben, der da ist und zuhört. Jemand, bei dem man sich fallen lassen kann. Der nicht wertet oder urteilt. Der Impulse gibt und unterstützt, dass man wieder mehr bei sich selbst ankommt und zurück zu sich findet. Ganz gleich, was sich zeigt!

 

Wenn Du möchtest, begleite ich Dich mit dem, was mir auf meinem Weg so wertvoll geworden ist: mit meiner Erfahrung, meiner Intuition und den verschiedenen duften, energetischen und naturverbundenen Möglichkeiten aus meiner Arbeit. Ganz individuell und in Deinem Tempo!

 

Denn Veränderung kann dort beginnen, wo wir aufhören, das wegzuschieben, was endlich gesehen, verändert und in innere Heilung gebracht werden möchte.

 

Von Herzen💜

 

Deine Denise

 

 

 

 

Wilhelmsfeld, den 02.09.2026

 

 

 

 

 

Bildquellen
alle Schweden-Bilder: ©Denise Bauer
Rotkehlchen: Pixabay/Jason Reid

Text auf einem unscharfen, blumigen Hintergrund, der Informationen und rechtliche Hinweise zur Praxisarbeit präsentiert.
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